Marktinformation Immobilien

Bundesbank sieht keine Immobilienblase, Marktkenner sieht weiteres Preissteigerungspotential und wir sagen, wo die Risiken liegen könnten

 10.2.2020 Wenn man die Nachfrage kennt, kann man auch recht gut das Preissteigerungspotential voraussagen. Dies gilt eigentlich für alle Märkte. Anders als aber bei Aktien kann man im Immobilienmarkt leichter die notwendigen Informationen erheben. Von daher ist zu erwarten, dass einer der großen Internetfinanzierungsanbieter, recht haben könnte: Die Immobilienpreise steigen. Für diejenigen, die eine Immobilie als Kapitalanlage kaufen möchten, macht es also wenig Sinn zu lange zu warten. Einziger Trost: Die Zinsen für die Finanzierung bleiben niedrig. (Link zum Beitrag). Und was sagt die Bundesbank? "Keine Gefahr einer Immobilienblase". Aber: Kritisch betrachtet sie die Kreditvergabe durch die Banken. (Link). Und nun FORAIM: Die wesentliche Gefahr könnte darin liegen, Kredite für den Immobilienkauf nur noch zu deutlich erschwerten Bedingungen zu bekommen. Es gibt da nämlich ein Gesetz, durch das es den Banken verboten werden könnte, Immobilienkredite in der bisherigen Form zu vergeben. Lesen Sie dazu auf unserem Blog FINANZENLOUNGE: Schubladengesetz kann Immobilienerwerb dann erschweren, wenn die Kapitalschutzfunktion der Immobilie notwendig wird

 

 

WIE EINE ZUSÄTZLICHE GELDSCHWEMME DEN IMMOBILIENMARKT WEITER BEFEUERN KANN

private banking magazin 7.1.2020

Allgemein anerkannt ist, dass das Niedrigzinsniveau eine wesentliche Ursache für die gestiegenen Immobilienpreise ist. Noch gibt es allerdings Papiere in den Depots professioneller Anleger, die noch etwas an Zinsen abwerfen. Das Immobilien Beratungsunternehmen Jones Lang Lasalle (JLL) weist allerdings darauf hin, dass bald zusätzlicher Anlagebedarf besteht, weil in den nächsten fünf Jahren deutsche Staatsanleihen im Wert von über 800 Milliarden € auslaufen. Wenn sich bis dahin keine Änderung in der Zinssituation gegeben haben, dürfte ein Großteil dieser Gelder in den Immobiliensektor investiert werden. Es erscheint klar, dass von daher weiteres Potenzial für steigende Preise besteht. Weil rund 24 % der investierten Gelder in Wohnimmobilien investiert werden, dürfte dies auch Auswirkungen für Privatanleger haben, die planen in diesem Segment ein Teil ihres Kapitals zu bilden. Zum Beitrag

MEINUNG ZUR ENTWICKLUNG DES DEUTSCHEN IMMOBILIENMARKT

The Property Post 2.1.2020

In diesem ausführlichen Beitrag wird ausführlich abgewogen, ob es einen Einbruch am deutschen Immobilienmarkt geben wird? Wesentlich scheint die weitere Zinsentwicklung: "Bleiben die japanischen Verhältnisse in der Zinspolitik der EZB auch über die nächsten Jahre bestehen, wird ein großer Einbruch der Immobilienmärkte vorerst ausbleiben." Hier gelangen Sie zum Beitrag: Deutsche Immobilien bleiben vorerst ein sicherer Hafen für Immobilieninvestments

IMMOBILIENMARKT - KOMMT BEI UNS, WAS IN CHINA SCHON WAR?

Handelsblatt 28.12.2019

Aus manchen Finanznachrichten kann man sehr viel lernen, insbesondere wenn man zwischen den Zeilen liest. So war heute (28.12.2019) im Handelsblatt zu lesen: „Investoren entdecken Chinas Milliardenmarkt.“ Mit unserem Hinweis auf diesen Artikel geht es uns aber nicht darum, die Entwicklung, Chancen und Risiken des chinesischen Immobilienmarktes zu beurteilen. Vielmehr fanden wir es interessant, dass China aufgrund der Instabilitäten im Finanzsektor über Jahre versucht hat den Immobilienerwerb einzuschränken, um einer Immobilienblase vorzubeugen.

„Als 2006 allein im ersten Halbjahr ausländische Investitionen in Höhe von mehr als zwei Milliarden Dollar in den chinesischen Immobiliensektor strömten - 45 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum -, reagierte Peking. Um den heimischen Markt vor einer Überhitzung zu bewahren, wurde der Sektor auf eine Negativliste gesetzt.“ … „Dabei ging Peking nicht nur gegen Schattenbanken vor, sondern legte Banken und Geldinstituten auch immer strengere Regeln zur Kreditvergabe auf.Das wiederum hatte zur Folge, dass es sowohl potenzielle Eigentumsbesitzer als auch Immobilienunternehmen schwerer hatten, an neue Darlehen zu kommen.“

Zwischen den Zeilen lesen bedeutet, auch mögliche Parallelen zu entdecken. Vor dem Hintergrund unseres schwachen Bankensektors wird auch bei uns immer wieder vor einer Immobilienblase gewarnt. Was bei uns allerdings noch nicht der Fall ist, sind strengere Regeln zur Kreditvergabe durch Banken. Solche Regeln könnten es potentiellen Immobilienerwerber besonders dann erschweren, eine Immobilie zu erwerben, wenn dies sehr offensichtlich Sinn macht. Weil eben zum Beispiel die Banken noch schwächer geworden sind und man dann endlich mehr in Betongold investieren möchte. In diesem Zusammenhang scheint es uns immer wieder Sinn zu machen auf das von uns als Schubladengesetz bezeichnete Gesetz zur Vorbeugung von Immobilienblasen hinzuweisen. Auch dieses Gesetz könnte es erschweren, Immobilien zu erwerben, jedenfalls dann, wenn ein Kredit dazu benötigt wird. Mehr Informationen finden Sie dazu auf unserem Blog FINANZENLOUNGE oder Sie besuchen eine unserer Veranstaltungen zum Immobilienerwerb.

Berliner Mietendeckel

Aktueller Stand zum Berliner Mietendeckel

Dez. 2019 Der Berliner Senat hat die Gesetzesvorlage bereits beschlossen. Die Vorlage ist an das Abgeordnetenhaus weitergeleitet worden und soll im Januar oder Februar endgültig beschlossen werden. Ziel ist es, dass das Gesetz im März 2020 in Kraft tritt. Es ist zwar denkbar, dass an dem Gesetzesentwurf noch Änderungen vorgenommen werden, dennoch sollten sich Kapitalanleger, die in Berlin Immobilien erworben haben, schon einmal grundsätzlich mit dieser Thematik befassen. Nach den bis jetzt vorliegenden Informationen sollen Mieten für bestehende Mietverhältnisse allerdings erst neun Monate nach Inkrafttreten des Gesetzes angewendet werden. Weil bei einem Verstoß gegen dieses Gesetz hohe Ordnungstrafen drohen können, empfiehlt es sich schon jetzt einmal grundsätzlich mit dieser Thematik zu befassen Hierzu zwei Links mit weiterführenden Informationen:

Bitte beachten Sie, dass diese Information keine Rechtsberatung darstellen und ersetzen. Bitte beachten Sie weiter, dass sich Änderungen im Laufe des Gesetzgebungsverfahren ergeben können.

Immobilienprofis erwarten auch in 2020 weiter steigende Preise

Dez. 2019 Das private und unabhängige Beratungs- und Forschungsunternehmen mit Sitz in Zürich FPRE Fahrländer Partner Raumentwicklung hat unter 985 bundesdeutschen Teilnehmern die Ergebnisse einer Umfrage zur Preisentwicklung von Immobilien und Mieten veröffentlicht. Die überwiegende Anzahl der Befragten erwarteten nächsten zwölf Monaten weiterhin steigende Preise für Wohneigentum und im Bereich dem Wohnungsmieten. Im Bereich der Wohnungsmieten bildet Berlin allerdings eine Ausnahme. Bedingt ist dies sicherlich durch den Mietdeckel.

Nicht nur 2020 weitersteigende Immobilienpreise sondern möglicherweise weit darüber hinaus

Der internationale Immobiliendienstleister Savills erwartet für 2020 einen weiteren sogenannten Superzyklus am deutschen Immobilienmarkt, wobei dieser weit über das Jahr 2020 hinausreichen könnte. Generell wird die Erwartung steigender Preise aus dem anhaltend niedrigen Zinsniveau abgeleitet. Im Vergleich mit festverzinslichen Wertpapieren bieten Immobilien insbesondere für institutionelle Anleger immer noch eine attraktive Rendite. Speziell bei dem Wohnungsmarkt kommt hinzu, das immer noch nicht bedarfsdeckend gebaut wird. Denkbar sei zwar eine zunehmende politisch indizierte Regulierung. Einige internationale professionelle Marktteilnehmer könnte dies von Investitionen abhalten, aber eben nicht alle.

Wir kennen und beobachten den Markt. Nutzen Sie unser Know-how, wenn Sie eine Immobilie erwerben möchten. Hier unsere Angebote:

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